Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage)

Eine Photovoltaik-Anlage nutzt das Licht der Sonne zur Produktion von elektrischem Strom. Eine solche Anlage besteht aus mehreren Photovoltaik-Modulen, die auf dem Dach montiert werden. Das Dach sollte nach Möglichkeit nach Süden ausgerichtet und nicht durch Bäume oder andere Gebäude verschattet sein, um eine optimale Stromausbeute zu erhalten. Die Module wandeln das Sonnenlicht in Gleichstrom um. Dieser wird mit Hilfe eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt und in den meisten Fällen in das öffentliche Stromnetz eingespeist (siehe auch Netzkopplung). Dieser Strom wird nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) vergütet.

In Deutschland kann man mit einer Anlagengröße von 3,5 kWp ca. 2800 kWh elektrischen Strom erzeugen. Dies entspricht in etwa dem Verbrauch einer vierköpfigen Familie. Die Kosten betragen zwischen 20.000 und 30.000 Euro.

Photovoltaik-Modul (PV-Modul)

Ein PV- oder Solar-Modul besteht aus mehreren in Reihe geschalteten Solarzellen, die in Glas oder Kunststoff vor Umwelteinflüssen geschützt werden. PV-Module können entweder mit einem Rahmen auf ein Dach montiert oder in das Dach eingebaut werden (spart Dachziegel). Auf Flachdächern werden PV-Module mit einem Trägergestell aufgestellt. Auch senkrechte Fassaden können mit PV-Modulen ausgestattet werden.

Primäre Energieträger

Primäre Energieträger sind Energierohstoffe, die noch nicht technisch umgewandelt worden sind. Es sind damit sowohl fossile (Stein- und Braunkohle, Erdöl und Erdgas sowie Uran) als auch erneuerbare Energieträger (Wasserkraft, Sonnenenergie, Windkraft, Erdwärme, Biomasse) gemeint.

Primärenergie

Als Primärenergie bezeichnet man die Energie, die aus den natürlichen vorkommenden Energieformen oder Energieträgern zur Verfügung steht (z. B. Rohöl, Steinkohle, Biomasse). Im Gegensatz dazu spricht man bei Benzin, elektrischer Energie oder Fernwärme von Sekundärenergieträgern, die durch Umwandlungsprozesse aus der Primärenergie entstanden sind.

Pumpspeicherkraftwerk

Ein Pumpspeicherkraftwerk ist ein Wasserkraftwerk, das Wasser in ein Staubecken pumpt, um bei Bedarf Spitzenstrom zu erzeugen. In Zeiten, in denen genug Strom zur Verfügung steht, wird Wasser aus einem tiefer liegenden in ein höher liegendes Becken gepumpt (teilweise schon mit Solar- und/oder Windstrom). Steigt der Strombedarf, wird das Wasser aus dem Oberbecken abgelassen und treibt im unteren Becken eine Turbine an, die mit Hilfe eines Generators dann den so genannten „Spitzenstrom“ erzeugt.

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