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25. April 2017

Abschalten statt Standby

Schalten Sie Ihre Geräte ganz aus, denn auch im Standby-Modus verbrauchen elektrische Geräte Strom und belasten Ihren Geldbeutel und das Klima erheblich. Im Elektrofachhandel erhalten Sie abschaltbare Steckdosenleisten, die es Ihnen ermöglichen, Fernseher, Stereoanlage oder Drucker den „Saft“ abzudrehen. Schalten Sie Ihren Monitor aus, wenn Sie Ihre Arbeit am Computer längere Zeit unterbrechen oder aktivieren Sie den Schlafmodus, da ein Bildschirmschoner keinen Beitrag zum Stromsparen liefert. Ziehen Sie Ladegeräte nach Gebrauch immer aus der Steckdose, da sie auch Strom abzapfen, wenn sie nicht in Betrieb sind. Wenn Sie in den Urlaub fahren, sollten Sie alle elektrischen Geräte – auch Boiler und Durchlauferhitzer – vom Netz nehmen.

Beispiel: In einem durchschnittlichen deutschen Vier-Personen-Haushalt lassen sich so rund 400 kWh im Jahr einsparen. Das entspricht 83 Euro und 290 kg CO₂.

Auf die Vorwäsche verzichten

Vorwäsche ist überflüssig: Vor allem bei Textilien wie Bettwäsche oder Handtüchern sind die Verschmutzungen in den wenigsten Fällen so stark, dass vor der Hauptwäsche noch das Programm der Vorwäsche laufen muss. Verzichten Sie darauf, wird Ihre Wäsche trotzdem sauber, aber die benötigten Mengen an Strom, CO₂ und Geld verringern sich: Waschen ohne Vorwäsche vermeidet bei drei Waschgängen in der Woche 35 kg CO₂ im Jahr.

Auch ohne Vorwäsche wird Ihre Wäsche sauber – und Ihre Haushaltskasse voller. Verzichten Sie auf den Vorwaschgang. Manche Waschmaschinen verfügen auch über ein Kurzwaschprogramm – ein weiteres Plus für Ihre Energiebilanz.

Wäsche mit 30 Grad waschen

Waschen Sie nicht nur sauber, sondern auch CO₂-fein: Mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs werden für das Erhitzen des Wassers benötigt. Waschen Sie zwei Waschgänge in der Woche bei 30 statt bei 60 Grad, vermeiden Sie viel CO₂.

Senken Sie die Waschtemperatur von 60 auf 30 Grad, wird nur ein Drittel des Stroms und folglich Ihres Geldes gebraucht. 30 Euro im Jahr können Sie so sparen. Öfter mal den Drehschalter auf die „30“ drehen. Moderne Waschmittel reinigen Wäsche auch bei 30 Grad optimal.

Auf Klimaanlagen verzichten

Zugegeben: Klimaanlagen können an richtig heißen Tagen ein echter Genuss sein. Dem Klima schaden sie jedoch: 165 kg CO₂ stößt eine Klimaanlage aus, wenn sie an 30 Tagen im Jahr acht Stunden läuft.

Klimaanlagen sind wahre Stromfresser. So können Sie 60 Euro im Jahr sparen, wenn Sie sich für Alternativen zur Klimaanlage entscheiden. Das Geld für Erkältungsmittel sparen Sie auch: Durch die großen Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen verursacht der Betrieb einer Klimaanlage nicht selten Schnupfen.

In Ländern wie Deutschland sind die heißen Tage ohnehin so selten, dass Klimaanlagen unnötig sind. Ist es doch einmal der Fall, können Sie sich auch anders Abkühlung im Haus verschaffen:

  • Tagsüber Fenster und Jalousien geschlossen halten, so kommt keine warme Luft herein.
  • Nachts die kühlere Luft nutzen: Fenster öffnen, um frische Luft ins Haus zu bekommen.
  • Nutzen Sie einen Ventilator.

Sollten Sie sich dennoch eine Klimaanlage anschaffen, sollte das Gerät zumindest Effizienzklasse A haben.

Backofen weise nutzen

Nutzen Sie beim Backen die Restwärme. Ist die erforderliche Temperatur erreicht, schalten Sie den Backofen einfach vorzeitig ab. Heizen Sie den Backofen nicht vor. Außerdem ist die Umluftfunktion effizienter als Unterhitze.

Aber: Geben Sie möglichst der Bratpfanne oder dem Schnellkochtopf (für Braten zum Beispiel) den Vorzug gegenüber dem Backofen. Beide sind effizienter.

Bügeln vermeiden

Der Stromverbrauch beim Bügeln wird sehr von den Bügelgewohnheiten beeinflusst. Wer lange zum Bügeln seiner Wäsche benötigt, verbraucht entsprechend viel Strom. Bei vielen Wäschestücken genügt es auch, sie beim Aufhängen auf der Wäscheleine glatt zu streichen oder zu ziehen.

Dach-Dämmung

Über schlecht oder gar nicht gedämmte Dächer geht ein großer Teil der Heizwärme ungenutzt verloren. Bei einem ungedämmten Einfamilienhaus entweicht zwischen 20 und 40% der Heizwärme durch die Dachfläche.

Die Badewanne zum Luxus machen

Lieber Duschen als Baden! Während ein Bad 120 l Wasser benötigt, fließen unter der Dusche nur etwa 70 l ab. Wenn das Wasser durch einen Durchlauferhitzer erwärmt wird, vermeiden drei Personen bis zu 135 kg CO₂ im Jahr, wenn sie weniger Vollbäder nehmen.

Unterm Duschkopf sparen Sie nicht nur Wasser, sondern auch Strom: Das summiert sich auf 70 Euro jährlich.

Genießen Sie statt fünf Vollbädern nur noch eines pro Monat. Je seltener Sie sich den Luxus erlauben, desto mehr werden Sie es genießen.

Einhebel-Armaturen

Ideal sind Einhebel-Mischbatterien. Durch diese kann die gewünschte Temperatur schnell reguliert werden. Armaturen mit Kalt- und Warmhebel benötigen dafür mehr Zeit (und verbrauchen somit auch mehr Wasser).

Elektronische Thermostate einbauen

Ist Ihre Heizung ein Dauerläufer? Klar, Sie wollen morgens oder beim Nachhausekommen nicht frieren. Das müssen Sie auch nicht, wenn Sie die Betriebszeiten der Heizung Ihrem Bedarf anpassen. Die Verwendung von programmierbaren Thermostatventilen mit Nachtabsenkung vermindert den Ausstoß von CO₂ um durchschnittlich 540 kg pro Jahr.

In einem Einfamilienhaus mit 150 m² und acht Heizkörpern spart der Austausch von über 15 Jahre alten Thermostatventilen gegen programmierbare Thermostatventile pro Jahr 135 Euro.

Energie sparen beim Waschen

Nutzen Sie die Sparprogramme Ihrer Wasch- und Spülmaschine und gebrauchen Sie sie nur, wenn sie voll beladen sind. Dank der verbesserten Waschmittel sind keine Waschtemperaturen über 60 Grad mehr nötig, um saubere Wäsche zu erhalten. Außer bei stark verschmutzter Wäsche können Sie auch problemlos auf die Vorwäsche verzichten. Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihre Wäsche lufttrocknen zu lassen, sollten Sie auf den Wäschetrockner verzichten. Dadurch können Sie jährlich viele Kilowattstunden einsparen.

Beispiel: Sie sparen rund 50% Energie, wenn Sie Ihre Wäsche mit 40 Grad warmen statt mit 60 Grad heißen Wasser zu waschen. Bei 160 Waschgängen pro Jahr mit 40 statt 60 Grad sowie Verzicht auf Vorwäsche und Trockner können Sie 690 kWh sparen. Vermiedenes CO₂: 430 kg. Gespartes Geld: 124 Euro.

Energieklasse A?

Achten Sie beim Kauf von Elektrogeräten auf die Effizienzklassen A bis G. Dabei steht A für die sparsamsten Geräte und G für reine Verschwendung. Auf Geräte unterhalb von B sollten Sie tunlichst verzichten.

Aber auch bei Geräten der Klasse A gibt es große Unterschiede. So wird zwischen A+ und A++ unterschieden. Da diese Energieklassen keinen direkten Vergleich zwischen einzelnen Geräten erlauben, sollten Sie die Energieverbrauchswerte der Geräte im Auge behalten.

Beispiel: Wenn Sie Ihre alte Kühl- oder Gefrierschrankkombination austauschen, kaufen Sie ein Gerät, das die Energieeffizienzklasse A++ (mit Abtauautomatik) aufweist. So können Sie bei normaler Gerätegröße bis zu 140 kg CO₂ oder 40 Euro pro Jahr einsparen.

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